Mariendistelsamen

Beitrag von Tierheilpraktiker Thomas Bienbeck

Mariendistel
Mariendistel
Ein klangvoller Name für eine Pflanze, die ihren Namen den weißen Flecken auf ihren Blättern verdankt. Einer Legende nach entstammen diese nämlich der Milch der Mutter Gottes…
Vielleicht hat sich die Pflanze deswegen dazu entschieden (wahrscheinlich war es aber eher die Natur selber), ihrem Namen alle Ehre zu machen und mit „göttlicher“ Wirkung zu punkten.
Die Samen der Mariendistel werden zu verschiedensten Medikamenten verarbeitet. Schon früh entdeckte man die leberschützende und Leberregeneration fördernde Wirkung der Mariendistelsamen.
Das enthaltene Silymarin ist für diese Eigenschaften verantwortlich. Schon alleine deswegen sind Mariendistelsamen in den meisten Körnermischungen vorzufinden. Der oft als negativ angesehene Fettgehalt der Mariendistelsamen liegt weit unter dem anderer Saaten und fällt bei gut ausgewogenen Futtermischungen und gesunden Tieren überhaupt nicht ins Gewicht.

Trotzdem sollte bei Tieren, die aufgrund von schweren Leberproblemen eine Leberdiät machen (müssen), bei der Fütterung auf fettärmere Saaten zurückgegriffen werden und der Wirkstoff Silymarin über die üblichen Medikamente aus der Apotheke (hier bitte Rücksprache mit dem vogelkundigen Tierarzt halten), verabreicht werden.

Eine Studie aus 2011 des Krebszentrums der Colorado State University besagt, dass die Zufuhr von Mariendistel das Wachstum von Lungenkrebs bei Mäusen verlangsamt. Außerdem verhindert der Wirkstoff Silibinin das Eindringen von Lungenkrebszellen in andere Gewebe, was eine bessere Wirkung als die gängigen Medikamente verspricht.

Hier ein interessanter Artikel über Mariendistelsamen!

Fettgehalt: 27,6%

Eignung für Futtermischungen: JA
Eignung als Keim- oder Quellfutter: NEIN
Eignung als Kochfutter: NEIN

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